
Weitere Ergänzung zum Frosch am Kreuz
im neuen Südtiroler Museion in Bozen
In Südtirol gibt es seit einem Monat eine Leserbriefbombardierung der meist gelesenen Tageszeitung Dolomiten, in der meist bigotte und fundamendalistische christliche Eiferer auf die Barrikaden steigen und die Entfernung des Kunstwerkes aus dem neuen Museion in Bozen fordern. Das Museion wurde errichtet um auch der zeitgenössischen Kunst einen Platz zu geben.
Die Südtiroler Lösung dieser Provinzposse ist die Verdeckung der Skulptur.
Dann wäre es wenn schon ehrlicher das Kunswerk ganz zu entfernen. Fürchtet man dann aber negative Schlagzeilen im Ausland? Dazu kann ich nur sagen: materiell reiches (zumindest die meisten) und geistig armes Südtirol.
Möchte noch hinzufügen, dass der Künstler Martin Kippenberger bekannt war dafür, dass er gerne und oft provozierte. Dann hätte man aber in diesem provinziellen Land Südtirol (es trägt zu recht den Namen "Autonome Provinz Bozen"). dieses Werk nie anleihen dürfen.
Das neue Museion ist ja als ein Museum für zeitgenössische Kunst gedacht (andere Museen gibt es ja schon genug) und man wollte Modernität und Weltoffenheit demonstrieren. Man wusste ja mit wem man es zu tun hatte, oder hätte es gewusst haben müssen. Das ging ja nun deutlich in die Hose. Die Diskussion um den Frosch am Kreuz und die Verletzung angeblicher oder tatsächlicher religiöser Gefühle wurde hundertfach missbraucht. Dieses Thema und die wirkliche oder gespielte Empörung wird man vor den Landtagswahlen im Herbst noch oft zu hören und zu lesen bekommen. Das Thema und die Diskussion darüber sind inzwischen zur Provinzposse ausgeartet. Ich weiß nicht ob man lachen oder weinen soll.
Wie schon berichtet war der Künstler umstritten und für sanft besaitete Gemüter wohl öfter ein Ärgernis. Meiner Meinung aber muss die Kunst Freiheit haben. Wer sollte die Kunst eingrenzen dürfen, sollen? Die Politik, die Religion? Nach welchen Kriterien sollte vorgegangen werden. Es würde nicht lange dauern und wir wären bei einer Zensur und einem totalitärem System.
Kunst soll provozieren und im Fall auch Tabubrüche begehen dürfen. So sehe ich das jedenfalls. Kunst will (oder sollte es jedenfalls) ja auch zum Denken anregen und nicht nur der Erbauung dienen. Wie will man sonst die träge Volksmasse zum Denken anregen?
Das Leiden am Kreuz ist im christlichen Abendland ein Symbol für das Leiden. Dieses Leiden sollte auch für andere darstellbar sein, auch wenn es sich des Kreuzes bedient. Man kann Kunst ja verschieden sehen und betrachten. Ich sehe darin das Leiden des Künstlers an der Welt. Nicht umsonst wurde der Künstler Martin Kippenberger ja nur 44 Jahre (geboren am 25.02.1953 in Dortmund, gestorben - oder müsste man schreiben verendet? - am 07.03.1997 in Wien). Mit dem Künstler selber befasst sich in Südtirol wohl nur eine begrenzte Anzahl von Leuten. Für mich ist das Werk auch ein Sinnbild der millionenfach gequälten Kreatur. Aber wenn interessieren schon die millionenfachen Folterungen von Tieren in Tierversuchslaboren? Das ist wohl eine verschwindend kleine Minderheit. Da gibt es keinen Schutz dieser Tiere, nur den Schutz der „Experimentatoren“ und Folterer für etwas, das niemandem nützt und selbst da wäre es ethisch nicht tragbar. Warum es dann doch getan wird: was wohl? Natürlich geht es um viel Geld.
Mich stört überhaupt an dem gekreuzigten Jesus von Nazareth quasi das Monopol des Leidens. Dass die Menschheit dadurch erlöst wurde, kann ich beim besten Willen nicht sehen.
Oder wie Friedrich Nietzsche einmal schreibt: „Wenn die Christen an Gott glauben würden, hätte man das gemerkt.“ Man betrachte bitte die Geschichte. Hunderttausende wenn nicht Millionen erlitten noch größere Folterqualen als der Gekreuzigte, nicht zuletzt durch die katholische Kirche selbst. Die Liste wäre ja lang, nur kurz einige "Geschichtsereignisse": Inquisition mit durch Folter erzwungene "Geständnisse" von Unschuldigen, ebenso Hexen-Prozesse und -Verbrennungen (samt schwarzer Katze...) mit Gesang zur Ehre Gottes, Eroberungskriege in Südamerika samt Dezimierung und Ausrottung ganzer Völker. Was nützen da 25 Entschuldigungen des vergangenen Papstes? Den Gequälten und Gefolterten gewiss nicht.
Kann gerade Frauen wenig verstehen, dass diese die glühendsten Verehrer und Verteidiger der katholischen Kirche sind. Die Kirche ist ja bist heute nicht frauenfreundlich eingestellt (Verweigerung des Priesteramtes u.v.a.m). Der große Apostel Paulus ist ja bekannt in der Kirchenkritik als ein Frauenfeind, das kann man ja nachlesen. Ohne Frauen hätte die katholische Kirche große Schwierigkeiten weiter zu bestehen.
Es wird ja auch viel von Toleranz und Respekt im Zusammenhang mit dem besagten Kunstwerk von Martin Kippenberger gesprochen.
Diese Toleranz und den Respekt fordere ich auch für Nicht-Christen und Nicht-Gläubige ein. Religions-Freiheit verstehe ich auch als ein frei von Religion sein dürfen. In Südtirol wird es aber oft so gesehen, als wenn man der gesamten Bevölkerung das christliche Weltbild überstülpten dürfte, sollte. Wenn jemand die Gnade hat glauben zu können, dann kann er sich ja glücklich schätzen. Nur er kann an das ewige Leben glauben. Ich gebe mich mit dem diesseiten Leben zufrieden. Wenn es etwas geben sollte, dann soll es kommen. Ich hätte keine Furcht vor einer "Bewertung", Beurteilung, Verurteilung meines Lebens. Wenn jemand sich mit ausschließlich diesem Leben zufrieden gibt, verlangt er ja weniger als jemand, der ewiges Leben haben möchte.
Abschließend möchte ich noch sagen, dass ich es als Anmaßung empfinde, wenn sich der Mensch selbst als "Krone der Schöpfung“ empfindet oder ausgibt, gerade er, der die Schöpfung am meisten zerstört.
Ich wollte mit diesen Zeilen niemand verletzen. Es war mir aber ein Bedürfnis meine Sichtweise darzustellen. Die christliche Sichtweise und die Verletzung religiöser Gefühle kamen ja in mehr als ausreichendem Maße zur Geltung und zu Papier. Diese empfindliche und dünnhäutige Empörung über den Frosch am Kreuz und die angeprangerte Verletzung religiöser Gefühle finde ich nicht angemessen.
-----
Möchte noch zwei
kleine Auszüge aus dem "Tagesspiegel" vom 19.02.2007. Link: http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Sonntag;art2566,2111981
hier wiedergeben.
( Benedikt Taschen, 46, hat 1980 in Köln seinen Verlag gegründet – heute ist er der weltweit größte Verkäufer von Kunstbüchern mit Läden und Büros auf drei Kontinenten.)
1)
...Herr Taschen, wie erklären Sie jemandem ganz kurz Martin Kippenberger?
"Man muss sich eine Kerze vorstellen, die an beiden Seiten lodert. Es war absehbar, dass er das nicht bis 90 machen kann. Er brannte lichterloh, er war mit Herz und Seele und von Kopf bis Fuß Künstler. In den 80er Jahren, als er seine intensivste Zeit hatte, wirkte ja die Kunst der 70er Jahre nach, die Minimal Art und Konzeptkunst, aber auch die Kunst der älteren Generation wie Baselitz und Gerhard Richter. Die Jungen mussten versuchen, ihre eigene Position zu finden, und das konnte schon mal heißen: Wie kann man die schlechtesten aller Bilder malen? Bad painting! Das ist Martin großartig gelungen. Er hat ständig und grandios gegen alle herrschenden Konventionen gedacht und verstoßen.
Er war ein Besessener und hat mit seiner provokanten Art viele vor den Kopf gestoßen.
Das war der öffentliche Kippenberger. Martin konnte auch ein hochsensibler Mann sein, wenn man mit ihm alleine war. Ich glaube, Martin war sein ganzes Leben lang auf der Suche nach Anerkennung und Liebe. Dies ist sein fundamentales Bedürfnis gewesen und letztlich wahrscheinlich auch sein Handicap"...
2)
..."Martins Tod 1997 mit 44 Jahren hat sicher dazu beigetragen, seine Person und sein Werk zu mystifizieren. Einflussreich allerdings war er in der Kunstszene schon zu Lebzeiten. Die enorme Wertsteigerung seiner Bilder hat aber erst einige Jahre nach seinem Tod eingesetzt, etwa im Jahr 2000.
Wissen Sie, welches Ihr erstes Bild von ihm war?
Oh Gott, das erste? Ich glaube, ein zweiteiliges Selbstporträt aus dem Jahr 1982, er sitzt links an einem halbrunden Tisch und rechts steht „Fiffen, Faufen und Ferfaufen“. Es hat acht bis 10 000 Mark gekostet. Da kannte ich Martin noch gar nicht.
Gerade die Porträts von Kippenberger sind heute begehrt. Was würde dafür auf dem heutigen Kunstmarkt bezahlt?
Vielleicht eine Million oder mehr.
Erinnern Sie sich an Ihre erste Begegnung mit Kippenberger?
Es wird in einer Kneipe gewesen sein. Das ergab sich in Köln automatisch. Köln stand Mitte der 80er Jahre im Zentrum der europäischen oder vielleicht auch der weltweiten zeitgenössischen Kunstgeschichte, was nach fünf Jahren ja auch wieder aufhörte. Und Martin war selten und ungern alleine. Er war außerdem jemand, der die Aufmerksamkeit auch im größten Raum auf sich zu ziehen wusste, und wenn er dazu Faxen machen musste"....
Möchte noch hinzufügen, dass der Künstler Martin Kippenberger bekannt war dafür, dass er gerne und oft provozierte. Dann hätte man aber in diesem provinziellen Land Südtirol (es trägt zu recht den Namen "Autonome Provinz Bozen"). dieses Werk nie anleihen dürfen.
Das neue Museion ist ja als ein Museum für zeitgenössische Kunst gedacht (andere Museen gibt es ja schon genug) und man wollte Modernität und Weltoffenheit demonstrieren. Man wusste ja mit wem man es zu tun hatte, oder hätte es gewusst haben müssen. Das ging ja nun deutlich in die Hose. Die Diskussion um den Frosch am Kreuz und die Verletzung angeblicher oder tatsächlicher religiöser Gefühle wurde hundertfach missbraucht. Dieses Thema und die wirkliche oder gespielte Empörung wird man vor den Landtagswahlen im Herbst noch oft zu hören und zu lesen bekommen. Das Thema und die Diskussion darüber sind inzwischen zur Provinzposse ausgeartet. Ich weiß nicht ob man lachen oder weinen soll.
Wie schon berichtet war der Künstler umstritten und für sanft besaitete Gemüter wohl öfter ein Ärgernis. Meiner Meinung aber muss die Kunst Freiheit haben. Wer sollte die Kunst eingrenzen dürfen, sollen? Die Politik, die Religion? Nach welchen Kriterien sollte vorgegangen werden. Es würde nicht lange dauern und wir wären bei einer Zensur und einem totalitärem System.
Kunst soll provozieren und im Fall auch Tabubrüche begehen dürfen. So sehe ich das jedenfalls. Kunst will (oder sollte es jedenfalls) ja auch zum Denken anregen und nicht nur der Erbauung dienen. Wie will man sonst die träge Volksmasse zum Denken anregen?
Das Leiden am Kreuz ist im christlichen Abendland ein Symbol für das Leiden. Dieses Leiden sollte auch für andere darstellbar sein, auch wenn es sich des Kreuzes bedient. Man kann Kunst ja verschieden sehen und betrachten. Ich sehe darin das Leiden des Künstlers an der Welt. Nicht umsonst wurde der Künstler Martin Kippenberger ja nur 44 Jahre (geboren am 25.02.1953 in Dortmund, gestorben - oder müsste man schreiben verendet? - am 07.03.1997 in Wien). Mit dem Künstler selber befasst sich in Südtirol wohl nur eine begrenzte Anzahl von Leuten. Für mich ist das Werk auch ein Sinnbild der millionenfach gequälten Kreatur. Aber wenn interessieren schon die millionenfachen Folterungen von Tieren in Tierversuchslaboren? Das ist wohl eine verschwindend kleine Minderheit. Da gibt es keinen Schutz dieser Tiere, nur den Schutz der „Experimentatoren“ und Folterer für etwas, das niemandem nützt und selbst da wäre es ethisch nicht tragbar. Warum es dann doch getan wird: was wohl? Natürlich geht es um viel Geld.
Mich stört überhaupt an dem gekreuzigten Jesus von Nazareth quasi das Monopol des Leidens. Dass die Menschheit dadurch erlöst wurde, kann ich beim besten Willen nicht sehen.
Oder wie Friedrich Nietzsche einmal schreibt: „Wenn die Christen an Gott glauben würden, hätte man das gemerkt.“ Man betrachte bitte die Geschichte. Hunderttausende wenn nicht Millionen erlitten noch größere Folterqualen als der Gekreuzigte, nicht zuletzt durch die katholische Kirche selbst. Die Liste wäre ja lang, nur kurz einige "Geschichtsereignisse": Inquisition mit durch Folter erzwungene "Geständnisse" von Unschuldigen, ebenso Hexen-Prozesse und -Verbrennungen (samt schwarzer Katze...) mit Gesang zur Ehre Gottes, Eroberungskriege in Südamerika samt Dezimierung und Ausrottung ganzer Völker. Was nützen da 25 Entschuldigungen des vergangenen Papstes? Den Gequälten und Gefolterten gewiss nicht.
Kann gerade Frauen wenig verstehen, dass diese die glühendsten Verehrer und Verteidiger der katholischen Kirche sind. Die Kirche ist ja bist heute nicht frauenfreundlich eingestellt (Verweigerung des Priesteramtes u.v.a.m). Der große Apostel Paulus ist ja bekannt in der Kirchenkritik als ein Frauenfeind, das kann man ja nachlesen. Ohne Frauen hätte die katholische Kirche große Schwierigkeiten weiter zu bestehen.
Es wird ja auch viel von Toleranz und Respekt im Zusammenhang mit dem besagten Kunstwerk von Martin Kippenberger gesprochen.
Diese Toleranz und den Respekt fordere ich auch für Nicht-Christen und Nicht-Gläubige ein. Religions-Freiheit verstehe ich auch als ein frei von Religion sein dürfen. In Südtirol wird es aber oft so gesehen, als wenn man der gesamten Bevölkerung das christliche Weltbild überstülpten dürfte, sollte. Wenn jemand die Gnade hat glauben zu können, dann kann er sich ja glücklich schätzen. Nur er kann an das ewige Leben glauben. Ich gebe mich mit dem diesseiten Leben zufrieden. Wenn es etwas geben sollte, dann soll es kommen. Ich hätte keine Furcht vor einer "Bewertung", Beurteilung, Verurteilung meines Lebens. Wenn jemand sich mit ausschließlich diesem Leben zufrieden gibt, verlangt er ja weniger als jemand, der ewiges Leben haben möchte.
Abschließend möchte ich noch sagen, dass ich es als Anmaßung empfinde, wenn sich der Mensch selbst als "Krone der Schöpfung“ empfindet oder ausgibt, gerade er, der die Schöpfung am meisten zerstört.
Ich wollte mit diesen Zeilen niemand verletzen. Es war mir aber ein Bedürfnis meine Sichtweise darzustellen. Die christliche Sichtweise und die Verletzung religiöser Gefühle kamen ja in mehr als ausreichendem Maße zur Geltung und zu Papier. Diese empfindliche und dünnhäutige Empörung über den Frosch am Kreuz und die angeprangerte Verletzung religiöser Gefühle finde ich nicht angemessen.
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Möchte noch zwei
kleine Auszüge aus dem "Tagesspiegel" vom 19.02.2007. Link: http://www.tagesspiegel.de/zeitung/Sonntag;art2566,2111981
hier wiedergeben.
( Benedikt Taschen, 46, hat 1980 in Köln seinen Verlag gegründet – heute ist er der weltweit größte Verkäufer von Kunstbüchern mit Läden und Büros auf drei Kontinenten.)
1)
...Herr Taschen, wie erklären Sie jemandem ganz kurz Martin Kippenberger?
"Man muss sich eine Kerze vorstellen, die an beiden Seiten lodert. Es war absehbar, dass er das nicht bis 90 machen kann. Er brannte lichterloh, er war mit Herz und Seele und von Kopf bis Fuß Künstler. In den 80er Jahren, als er seine intensivste Zeit hatte, wirkte ja die Kunst der 70er Jahre nach, die Minimal Art und Konzeptkunst, aber auch die Kunst der älteren Generation wie Baselitz und Gerhard Richter. Die Jungen mussten versuchen, ihre eigene Position zu finden, und das konnte schon mal heißen: Wie kann man die schlechtesten aller Bilder malen? Bad painting! Das ist Martin großartig gelungen. Er hat ständig und grandios gegen alle herrschenden Konventionen gedacht und verstoßen.
Er war ein Besessener und hat mit seiner provokanten Art viele vor den Kopf gestoßen.
Das war der öffentliche Kippenberger. Martin konnte auch ein hochsensibler Mann sein, wenn man mit ihm alleine war. Ich glaube, Martin war sein ganzes Leben lang auf der Suche nach Anerkennung und Liebe. Dies ist sein fundamentales Bedürfnis gewesen und letztlich wahrscheinlich auch sein Handicap"...
2)
..."Martins Tod 1997 mit 44 Jahren hat sicher dazu beigetragen, seine Person und sein Werk zu mystifizieren. Einflussreich allerdings war er in der Kunstszene schon zu Lebzeiten. Die enorme Wertsteigerung seiner Bilder hat aber erst einige Jahre nach seinem Tod eingesetzt, etwa im Jahr 2000.
Wissen Sie, welches Ihr erstes Bild von ihm war?
Oh Gott, das erste? Ich glaube, ein zweiteiliges Selbstporträt aus dem Jahr 1982, er sitzt links an einem halbrunden Tisch und rechts steht „Fiffen, Faufen und Ferfaufen“. Es hat acht bis 10 000 Mark gekostet. Da kannte ich Martin noch gar nicht.
Gerade die Porträts von Kippenberger sind heute begehrt. Was würde dafür auf dem heutigen Kunstmarkt bezahlt?
Vielleicht eine Million oder mehr.
Erinnern Sie sich an Ihre erste Begegnung mit Kippenberger?
Es wird in einer Kneipe gewesen sein. Das ergab sich in Köln automatisch. Köln stand Mitte der 80er Jahre im Zentrum der europäischen oder vielleicht auch der weltweiten zeitgenössischen Kunstgeschichte, was nach fünf Jahren ja auch wieder aufhörte. Und Martin war selten und ungern alleine. Er war außerdem jemand, der die Aufmerksamkeit auch im größten Raum auf sich zu ziehen wusste, und wenn er dazu Faxen machen musste"....
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