Es ist schon erstaunLich zu welchen "Taten" und
"Worten" manche Bischöfe fähig sind. Ich glaube die leben in einem
eigenen Universum. Den Kontakt zu "Normalbürgern" haben solche Bischöfe
schon lange verloren. Das ist bei ihnen viel schlimmer als bei
Politikern. Zumindest sind sie aber nicht gefährlich. Sie kosten der
Allgemeinheit halt viel, weil sie der Staat ja nach Kräften unterstützt
und fördert. Privilegien haben sie viele. Sie führen Kindergärtren,
Krankenhäuser usw. - mit zu 97-98 Prozent von Geldern des Staates,
entlassen dann aber zum Beispiel Angestellte, weil sie sich scheiden
ließen. Hier gilt das Prinzip nicht: Wer zahlt, der schafft an.
Lange Zeit habe ich die berühmte M-Fraktion der deutschen Bischöfe – Mixa, Müller, Meisner – als die Krönung des kirchlichen Irrsinns angesehen.
Lange Zeit habe ich die berühmte M-Fraktion der deutschen Bischöfe – Mixa, Müller, Meisner – als die Krönung des kirchlichen Irrsinns angesehen.
Namen, die mit "M" beginnen, stehen immer für besondere Frömmigkeit und christliche Vorbildlichkeit.
Daher heißen meine beiden meistgeliebten Katholiken auch Matthias Matussekund Martin Mosebach. Das sind Doppel-M's.
Für
den organisierten Atheismus in Deutschland ist es wahrlich ein großer
Verlust, daß Mixa (abgesetzt wegen Prügel, Lügen und Alkoholismus),
Meisner (Abgesetzt wegen Gerontentums) und Müller (versetzt nach Rom als
Nr.3 des Vatikans, nachdem er vorbildlich die Aufklärung von
priesterlichem Missbrauch blockiert hatte) verschwunden sind.
Ich vermisse Mixa….
Dabei
hatte er vom kruden Holocaustvergleich, über Veruntreuung von Geld bis
hin zum beherzten Griff unter die Soutanen seiner Priesteramtskandidaten
("Bleib hier - ich brauche deine Liebe!") so ziemlich alles drauf, womit die allerhöchsten Kleriker des Vatikans glänzen.
Noch wichtiger ist natürlich sein hervorragender Draht zum Ratzinger, Joseph, der Mixa äußerst symbolträchtig als erste Amtshandlung seines Pontifikats zum Bischof von Augsburg beförderte.
Noch wichtiger ist natürlich sein hervorragender Draht zum Ratzinger, Joseph, der Mixa äußerst symbolträchtig als erste Amtshandlung seines Pontifikats zum Bischof von Augsburg beförderte.
So lange das Triumvirat der Trottel in Deutschland aktiv war, mochte ich Marx und Mussinghoff nicht recht dazu zählen, weil sie nicht bizarr genug erschienen.
Aber,
das muß ich neidlos zugeben, seit Marx zum Kardinal erhoben wurde, den
Vorsitz der DBK (Deutsche Bischofskonferenz) erkämpfte und zudem auch
noch in Franzels exklusives Beratergremium aufrückte, erweist er sich
seinem Anfangsbuchstaben würdig!
Er allein wird nach der Ausstrahlung der ARD-Doku über die Kirchenfinanzen durch sein dummdreistes Auftreten hunderte zum Austritt aus seinem Verein bewogen haben.
Und
auch beim zweiten Aufregerthema, dem Kinderficken, ist Deutschland mal
wieder Schlußlicht. 2011 und 2012 wurden vom Vatikan insgesamt 384
römisch-katholische Priester entlassen; im Jahr 2013 trudelten laut des
vatikanischen Innenministers, Erzbischof Angelo Becciu noch einmal gut
600 Anzeigen gegen Päderasten-Priester ein.
Selbst die ultrafromme Tagesspiegel-Religiotin Claudia Keller, kritisiert ihre Kirche. Das will schon etwas heißen!
Erstmals
macht der Vatikan einem hochrangigen Kirchenmitarbeiter wegen
Missbrauchs den Prozess. In Deutschland dauert die Aufarbeitung der
Missbrauchsfälle noch an. Sehr viel passiert ist bisher nicht.
[….] "Wenn Wesolowski tatsächlich der Prozess gemacht wird, wäre
das ein starkes Signal", sagt Matthias Katsch, der Sprecher der
Betroffenen-Vereinigung "Eckiger Tisch". In dem Gremium versammeln sich
Menschen, die als Jugendliche von Jesuitenpatern missbraucht wurden. "Es
wäre ein Zeichen dafür, dass die
Kirche entschieden gegen Täter in den eigenen Reihen vorgeht, egal
welche Positionen sie bekleiden", sagt Katsch. Er hofft, dass dieses
Signal auch in Deutschland gehört wird und auch hierzulande manchen Bischof motiviert, entschieden gegen Missbrauchstäter vorzugehen und auch die Fälle der Vergangenheit aufzuklären.
[…] Von
einer solchen Signalwirkung bis nach Deutschland will man in der
Deutschen Bischofskonferenz nichts wissen. "Das ist eine rein
vatikanische Angelegenheit", sagte Matthias Kopp, der Sprecher der
Bischofskonferenz, am Donnerstag. "Die kommentieren wir nicht."
Im
März hatte die Deutsche Bischofskonferenz ein Forschungskonsortium um
den Neurowissenschaftler Harald Dreßing vom Zentralinstitut für
Seelische Gesundheit in Mannheim mit der Aufarbeitung der Fälle
sexueller Gewalt in der katholischen Kirche beauftragt. […]
Es ist der zweite Anlauf in der Aufarbeitung der Missbrauchsfälle. Im
Januar 2013 war die Zusammenarbeit mit dem niedersächsischen
Kriminologen Christian Pfeiffer gescheitert – unter anderem an der
Frage, wer nach den Akten in den Kirchenarchiven sucht, ob das
Forschungsteam in die Archive steigt oder Mitarbeiter der Kirche.
Doch
seit März ist nicht viel passiert. Nach wie vor ist unklar, wie viele
Bistümer sich in welcher Form beteiligen, bis in welche Zeit die
Akteneinsicht zurückgehen soll und wer die Daten bereitstellt. […]
Nur
Blitzbirne Marx, der sich in seinem Luxus-Palais immer noch ganz als
Fürstbischof geriert, rätselt immer noch wieso Gläubige aus der RKK
austreten und weiß nicht was man dagegen tun könnte.
Auskünfte über das dreistelligen Milliardenvermögen seiner Kirche in
Deutschland, während täglich 20.000 Kinder auf der Welt verhungern und
Millionen Flüchtlinge im Elend vegetieren, will Marx nicht geben.
179.000 Menschen kehrten 2013 der katholischen Kirche den Rücken. Suche nach "Gegenmittel"
Mit
guter Arbeit in den Pfarreien will die katholische Kirche in
Deutschland der Austrittswelle ihrer Mitglieder begegnen. Die Botschaft
müsse lauten: "Wir sind für euch
da – Tag und Nacht", sagte der Vorsitzende der Deutschen
Bischofskonferenz (DBK), Reinhard Kardinal Marx, am Freitag zum
Abschluss der Herbstvollversammlung in Fulda. […..]
Marx
betonte, er wolle den Mitgliederschwund nicht schönreden. Aber der
Rückgang sei auch durch den gesellschaftlichen Wandel begründet, der
nicht allein die Kirche treffe. "Wir werden den Trend nicht einfach
brechen können", befand der DBK-Vorsitzende.
Gründe für die Verluste seien die Individualisierung, Säkularisierung und Pluralisierung, sagte Marx. Die Menschen heute seien wesentlich freier bei ihrer Sinnsuche in einer vielfältigen Gesellschaft.
"An diesen äußeren Bedingungen können wir nicht so viel ändern",
erklärte er. Marx mahnte aber: "Wir müssen das Gespräch mit ihnen
suchen." […..]
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