Am Beispiel der Homosexualität kann man erkennen wie sehr die kath. Kirche Menschen diskriminiert und ausgrenzt.
Die Verdammung homosexuellen Verhaltens ist im 3. Mose 18,22 ganz klar: „Du sollst nicht beim Knaben liegen wie beim Weibe; denn es ist ein Gräuel.“ Im 3. Mose 20,13 wird das Verbot noch schärfer ausgesprochen: „Wenn jemand beim Knaben schläft wie beim Weibe, die haben ein Gräuel getan und sollen beide des Todes sterben; ihr Blut sei auf ihnen.“
In Kor. 6,9 warnt Paulus, der Frauenhasser par excellence, dass „… die Knabenschänder“ nicht das Reich Gottes erben werden. Das hat neulich ein italienischer Kardinal wieder offiziell verkündet.
In Nazi-Deutschland wurden Schwule verfolgt und getötet, aus genau den gleichen Gründen, aus denen man sie im 19. Jahrhundert in England verfolgte: Schwule können keine Engländer oder Deutschen zeugen.
Die Ablehnung, Aversion und Aggression der kath. Kirche gegen die Homosexualität ist in erster Linie auf die Verdammung jeder Form der Sexualität, die nicht auf die Zeugung neuen Lebens gerichtet ist, zurückzuführen. Das klerikale christliche Establishment weist diese Form der Sexualität auf schärfste zurück und empfiehlt den Homosexuellen sich in Geduld zu üben und auf ihren Sexualtrieb zu verzichten, denn nur so könnten sie in das „Himmelreich“ eingehen.
Es existieren demographische Ängste bei der Kirche und auch in manchen Staaten, auf Formen der Sexualität, die nicht zur Zeugung führen und in denen die Abtreibungsgesetze „zu liberal“ sind.
Die kath. Kirche verfasste daher ablehnende Lehren bezüglich Masturbation, Homosexualität, Geburtenkontrolle und Abtreibung, die die Leute zur Zeugung nötigten. Es herrscht sozusagen in der kath. Kirche ein Klima der demographischen Aggression.
Auf diesem geistigen Hintergrund entstanden auch die „Pro-Leben-Haltungen“ und „christliche Selbstschutzgruppen“, die in Amerika Kliniken, die Abtreibungen durchführten, mit Bomben oder Brandanschlägen attackierten und auch vor Mord an Ärzten nicht zurückschreckten.
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